Erkennung von Meeresverschmutzung durch Kunststoffe

Erforschung der räumlichen Dimensionen von Malaria
November 6, 2015
FireSENSE – Verbesserung der Brandüberwachung
März 16, 2017

News


    Erkennung von Meeresverschmutzung durch Kunststoffe

    Das Forschungsprojekt Sentinels4Marine Plastic Waste konzentrierte sich auf die Bewertung der Machbarkeit der Verwendung von Erdbeobachtungsdaten für die globale und lokale Überwachung der Kunststoffablagerungen in Süß- und Meerwasserökosystemen. In den letzten Jahren hat sich die weltweite Kontamination aquatischer Ökosysteme mit Kunststoffablagerungen als wachsendes Problem herausgestellt, das nicht nur eine potenzielle Bedrohung für Ökosysteme darstellt, sondern auch das Potenzial hat, die menschliche Gesundheit sogar zu beeinflussen. Dieses interdisziplinäre Projekt kombinierte Fernerkundungsdatenanalyse und In-situ-Messungen von makro- und mikroplastischen Ablagerungen, um das Potenzial von Fernerkundungstechnologien als Überwachungsinstrument zu bewerten.

    Mariner Kunststoff

    Die weltweite Kontamination aquatischer Ökosysteme mit plastischen Ablagerungen stellte sich als wachsendes Problem heraus, da sie nicht nur eine potenzielle Bedrohung für Ökosysteme darstellt, sondern auch das Potenzial hat, die menschliche Gesundheit sogar zu beeinflussen. So wird auf nationaler und internationaler Ebene versucht, Überwachungskonzepte zu etablieren, um Daten über den Verschmutzungsgrad zu sammeln und Minderungsstrategien zu bewerten. Dieses interdisziplinäre Projekt kombinierte Fernerkundungsdatenanalyse und In-situ-Messungen von makro- und mikroplastischen Ablagerungen, um das Potenzial von Fernerkundungstechnologien als Überwachungsinstrument zu bewerten.

    RSS VERANTWORT- LICHKEITEN

    • Forschung zur Identifizierung von Mikroplastiken im Ozean unter Verwendung von Kopernikus-Bildern
    • Forschung zur Identifizierung von Mikrokunststoffen in Flüssen unter Verwendung von Kopernikus-Bildern
    • Entwicklung von Verfahren zur Erfassung von Mikrokunststoffen in Flüssen mit Drohnen
    • Wissenschaftliche Veröffentlichung der Ergebnisse

    Wasserparameter als Proxies für Ablagerungen von Mikroplastiken

    Räumliche Korrelationen zwischen mikroplastischen und aus der Fernerkundung ableitbaren Wasserparametern (z.B. Chlorophyll-a, Schwebstoffe) wurden auf ihre Eignung als Proxies für mikroplastische Häufigkeiten in drei Flüssen (Trave, Elbe, Po) analysiert. Mit dem aktuellen Datensatz war es nicht möglich, Wasserparameter als Proxy für mikroplastische Verunreinigungen zuverlässig zu verwenden. Dennoch bilden unsere Ergebnisse die Grundlage für weitere detaillierte Studien. Weitere Versuche, die mikroplastische Akkumulation in der Meeresfront mit Fernerkundungsmethoden zu modellieren, erwiesen sich als unzuverlässig. Dennoch zeigte ein direkter Ansatz zur Identifizierung von schwebenden Kunststoffablagerungen durch die Analyse von Drohnen-basierten RGB-Bildern vielversprechende Ergebnisse.

    Forschungspartner

    Animal Ecology I, Faculty for Biology, Chemistry, and Earth Sciences at the University of Bayreuth, Helmholtz Centre Potsdam - GFZ German Research Centre for Geosciences

    Fördermittelgeber

    Federal Ministry of Economics and Technology – BMWi via the German Aerospace Center (DLR)


    Research